| Dojang (Übungsraum) |
| Der Dojang ist für den Sportler ein Ort der inneren Sammlung. Die Grundsätze oder inneren Werte des TKD "Höflichkeit, Toleranz, Integrität, Selbstdisziplin" sollten nicht nur im Übungsraum gelebt werden, sondern uns in allen Lebenslagen beeinflussen. |
| Betreten des Dojang: |
| Halsketten, Ringe, Uhren, ..... sind vor dem
Betreten des Übungsraumes zu entfernen, denn bei diversen Partnerübungen
kann es durch etwaige Schmuckstücke, Uhren etc. zu ernsthaften Verletzungen
kommen. Beim Betreten sollte jeder den koreanischen Gruß (Kyongle) als Respektsbezeugung gegenüber seinem Trainer, seinen Trainigskollegen und der Sportart, die es zu erlernen gilt, durchführen. Diese Verbeugung dient auch dazu den Dojang nicht mit den Gedanken und Ereignissen, die uns vielleicht gerade noch beschäftigt haben, zu belasten. Kyongle besteht aus zwei Wörtern: |
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| Verhalten im Dojang: |
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Sollte das Training noch nicht begonnen haben, so kann
durch leichtes Aufwärmen die Zeit zum Trainingsbeginn überbrückt
werden. |
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Unerwünscht ist lautes lärmen, schreien
und wildes umherlaufen!!!! |
| Wie eingangs erwähnt, ist der Dojang ein Ort der inneren
Sammlung, man sollte sich daher auch mental auf das bevorstehende Training
vorbereiten. Für Außenstehende und Neulinge mag der Anschein entstehen, daß im Übungsraum (bedingt durch eine Vielzahl an Kommandos) militärischer Drill vorherrscht. Diese Kommandos dienen zur Aufrechterhaltung der Disziplin und diese ist beim TKD-Training aus den verschiedensten Gründen unerläßlich: |
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| Ein Verlassen des Dojangs während des Trainings sollte - wenn möglich - vermieden werden. Besteht trotzdem die Notwendigkeit (zB. WC aufsuchen), so hat sich der Schüler beim Trainer abzumelden und beim Verlassen des Übungsraumes ebenso zu verbeugen. Trinkpausen sind notwendig und möglich, jedoch werden sie vom Trainer vorgegeben. |
| Zuschauer, Angehörige, Freunde von TKD-Schülern: |
| Es ist für Interessierte jederzeit möglich bei einem
Training zuzusehen, jedoch sollte auch hier ein gewisses Benehmen im Vordergrund
stehen. Nichts stört die Konzentration der TKD-Schüler mehr, als klingelnde Handys, Diskussionen und Tratsch unter den Zusehern, dazu ist nach Trainingsende noch genügend Zeit. Auch Gelächter (auslachen) über unter Umständen mißlungene Übungen oder Demonstrationen der TKD-Schüler, würden wir als Mißachtung der Etikette und mangelndes Einfühlungsvermögen verstehen (zuerst selber einmal besser machen). |
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© 2002 Kwon Baek Vorau
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