Selbstverteidigung

Hosinsul

Hosinsul, damit ist die Selbstverteidigung gegen bewaffnete und unbewaffnete plötzliche Angriffe gemeint. Der Schüler soll in der Lage sein, sich gegen unbewaffnete Angriffe (Festhalten, Umklammerungen ...) oder bewaffnete Angriffe (mit einem Messer, Schusswaffe, Stock, etc.) erfolgreich zur Wehr zu setzen. Dies erfordert hochentwickelte körperliche und geistige Fähigkeiten. Maßgebend hierbei ist jedoch die eigene Schocksekunde möglichst klein zu halten und sofort zu reagieren.

Notwehr und Nothilfe

Es muss bei der Verteidigung die Verhältnismäßigkeit der Mittel eingehalten werden. Das heißt, dass die Abwehr der Art des Angriffes entsprechen muss und es muss die körperliche Relation zum Angreifer berücksichtigt werden. Das mildeste geeignete Mittel muss eingesetzt werden , um dem Gegner den geringsten Schaden zuzufügen.

Fallschule

So banal es klingt, auch Fallen will gelernt sein. Auch abseits von Selbstverteidigung, kann es auch im Alltag passieren dass man fällt, z.B. bei einem Fahrradunfall, im Winter bei Glatteis, oder zu Hause. Richtiges Fallen kann hierbei Schlimmeres verhindern. Im Training starten wir mit Rolle vorwärts, Rolle rückwärts und seitlichem Fallen auf Matten, erfahrene Sportler schrecken auch vor Hechtsprüngen über Hindernisse ohne Matten nicht zurück.

Taekwondo Fußtechnik
Die Fallschule ist Voraussetzung für die Selbstverteidigung. Nur mit Trainingspartnern die richtig fallen können, sollte man Würfe üben.